Willkommen auf der Website des Kunstfensters in Dießen am Ammersee

Das Kunstfenster ist eine Ausstellungsplattform in verkehrsreicher Lage, mitten in Dießen am Ammersee.
Wo viele Menschen täglich vorbeikommen, zeigen wir zeitgenössische Malerei und Fotografie im Schaufenster. Gelegentlich gibt es hier auch Ausstellungen, Kinderworkshops, Lesungen, Vorträge und Künstlergespräche. Wegen der Corona-Pandemie befindet sich das
Kunstfenster aktuell im "Standby- Modus". Wir empfangen Besucher nur nach vorheriger Anmeldung.

 

Das Kunstfenster unterstützt die Dießener Kunst in schwieriger Zeit


Das Kunstfenster schließt sich der Idee von Michael Franke (Röhmhild-Apotheke) und der Buchhandlung Colibri an. Wir stellen Dießener Künstlern unsere drei Schaufenster in der Hofmark im Advent zur Verfügung. Bewerbung bis Ende November an gensbaur@t-online.de

das Kunstfenster zeigt aktuell in einem seiner drei Schaufenster



"Wallgau"
Öl/Lwd., 54 cm x 65 cm, 2020

Kunstfenster ist unterwegs

QUARANTA

 

Das Kunstfenster ist momentan unterwegs. Es findet aktuell ein "Gastspiel ohne Zuschauer" statt,  in der Galerie am Markt in Neubeuern am Inn.

Eine begrenzte Zahl an Besuchern ist auch während des Teil-Lockdowns zugelassen. Infos hier:

 

https://aloys.news/de/blog/kultur/geht-doch-kunst-in-zeiten-von-corona


Galerie am Markt, Neubeuern am Inn

lädt ein zu

 

QUARANTA

 

Bri Oppel - Bilder
Martin Gensbaur - Ölskizzen

 

Eröffnung: 6. November 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 6- 22. 11. 2020

 

In Zeiten der Pandemie begrenzt sich das Malen vor Ort auf das nähere Umfeld des Ateliers. Und das auch nur, solange der Mindestabstand gewahrt ist. Martin Gensbaur zeigt einige der so entstandenen Ölskizzen. Zur Ausstellung steuern die gastgebende Künstlerin und er selbst jeweils zwanzig Bilder bei:  2 x 20 = 40 (OUARANTA).

 

 

Bis zu 5 Besucher gleichzeitig sind mit der Aufsicht unter Einhaltung der Hygieneregeln zugelassen.

Download
Martin Gensbaur-Quaranta
20 Arbeiten aus der gleichnamigen Serie, an der Martin Gensbaur aktuelle arbeitet. Es sllen insgesamt 40 Bilder entstehen. Die gemeinsame Ausstellung mit der Malerin Bri Oppel im November in der Galerie am Markt in Neubeuern ist ein Zwischenergebnis. Jeweils vier Bilder sind in fünf Gruppen zusammengefasst. Jede Arbeit trägt ein Datum aus der Zeit der Coronabeschränkungen seit März 2020.
Ausstellungsliste _klein.pdf
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DAS KUNSTFENSTER Nr.6 Neuerscheinung 2020: "mein Japan"

Die Japanmode, auch „Japonismus“ genannt, war Ende des 19. Jh. dabei, die Sichtweise der westlichen Welt zu revolutionieren. Nachdem Vincent van Gogh bei dem Kunsthändler Siegfried Bing japanische Farbholzschnitte kopiert hatte, verlässt er im Frühjahr 1888 Paris. „Mein Japan“ soll er ausgerufen haben, als er das erste Mal die Fenster seines neuen Refugiums in Arles öffnete. Das war vor mehr als 130 Jahren. Der „Blutstropfen“, der laut Siegfried Bing damals in das Blut der europäischen Malerei „eingedrungen“ war, wirkt bis heute. „Es sieht nicht japanisch aus. Doch in Wirklichkeit habe ich noch nie so etwas Japanisches gemacht“, schreibt Vincent van Gogh in einem seiner Briefe. Die Japanbegeisterung unserer Vorfahren wurde nach der Jahrhundertwende von der Bewunderung chinesischer Kunst abgelöst. Clara Gensbaurs Aufsatz befasst sich mit der Entstehung der ostasiatischen Kunstgeschichte in Deutschand Anfang des 20ten Jahrhunderts. Martin Gensbaurs Großonkel wanderte nach dem Ersten Weltkrieg nach Tokio aus und versorgte die Familie mit nicht wenigen Erinnerungen an Japan. Der Japonismus und die Chinabegeisterung unserer Vorfahren wirken bis heute nach und gewinnen in Zeiten der Globlisierung erneut an Bedeutung. Unser heutiges Sehen besitzt, auch wenn wir selbst nie im fernen Osten gewesen sind, Einflüsse der ganz anderen Kultur Ostasiens. Die Bilder Martin Gensbaurs sehen europäisch aus. Sie sind aber nicht völlig unabhängig von der Kunst Ostasiens. Dem gehen die Herausgeber Ulrike und Martin Gensbaur in der 6. Ausgabe der Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER nach. Als Gäste beteilgen sich der Uttinger Maler Dieter Finzel, der mehrere Jahre bei einem japanischen Meister ausgebildet wurde und die taiwanische Berg-Wasser-Malerin Jiang Sanshi (scaneg-Verlag München - ISBN 978-3-89235-246-4).

 

Corona hat die ursprüngliche Planung leider über den Haufen geworfen. Eine für den Frühsommer 2020 geplante Ausstellung mit dem Titel "mein Japan" wurde ebenso abgesagt wie eine parallel dazu vorgesehene Ausstellung in München. Ob und in welcher Form je eine Austellung zu dem Thema unseres Hefts stattfinden kann, steht derzeit in den Sternen. Das Kunstfenster befindet sich zur Zeit im "Standby- Modus" und empfängt Besucher nur nach vorheriger Anmeldung.

  

Kunstfenster, Hofmark 13, 86911 Dießen / www.kunstfenster-diessen.de / 08807948088

 

https://aloys.news/de/blog/kultur/mein-japan-die-nr-6-des-kunstfensters-beschaeftigt-sich-mit-fernoestlicher-malerei

 


Jahresrückblick 2019


 

SCHRIFTENREIHE

In unregelmäßigen Abständen erscheint zu unseren Ausstellungen die Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER.
Bisher erschienen: Nr.1. - "Die Dinge groß sehen" (2014) / Nr.2. - " Von der Wirklichkeit ermöglichte Erfindungen" (2015) / Nr.3 - "Auftauchen an einem anderen Ort" (2016) / Nr.4 - " Warum bleibt mir die Tankstelle, als wäre sie von Michelangelo?" (2017) / Nr.5 - "Triebkräfte der Erde" (2019) /  "Mein Japan" (Mai/2020)

Die Hefte sind im Buchhandel und im Pavillon der ADK in den Dießener Seeanlagen erhältlich.

 

 

 


Kinder



Begegnungen mit jungem Publikum sind den Betreibern des Kunstfensters ausgesprochen wichtig. Martin Gensbaur ist nicht ohne Grund seit fast vier Jahrzehnten Kunstpädagoge. Dr Ulrike Gensbaur war jahrelang in den Münchner Museen mit Schulklassen unterwegs. So kommt es schon einmal vor, dass eine ganze Schulklasse im Kunstfenster vorbeischaut. Und natürlich ist das Kunstfenster auch ein fester Zwischenstopp des alljährlichen Faschingsumzugs der Dießener Schulkinder am "lumpigen Donnerstag".

Video


Martin Gensbaur, Hofmark 13, 86911 Dießen, www.gensbaur.de // © all rights reserved