SCHRIFTENREIHE

In unserem Hause erschient die Schriftenreihe DAS KUNSTFENTER (ISSN 2199-9074)

Von 2014 bis Anfang 2020 im scaneg-Verlag München, seitdem als hauseigene "edition Kunstfenster"  (Hrsg.: Martin Gensbaur, Dr. Ulrike Gensbaur, Clara Gensbaur-Shao, MA).


Bisher erschienen:

 

Nr. 1. - "Die Dinge groß sehen" (2014)

Nr. 2. - "Von der Wirklichkeit ermöglichte Erfindungen" (2015)

Nr. 3 - "Auftauchen an einem anderen Ort" (2016) 

Nr. 4 - "Warum bleibt mir die Tankstelle, als wäre sie von Michelangelo?" (2017)

Nr. 5 - "Triebkräfte der Erde" (2019)

Nr. 6 - "Mein Japan" (2020) / Nr. 7 "Quaranta" (2021)

Nr. 7 - "QUARANTA oder 40 Versuche zur Flüchtigkeit des Augenblicks" (Mai/2021)

Nr. 8 - "Kennst du das Land...?" ( Mai / 2022)

Nr. 9 - "parallel zur Natur" (Oktober / 2022)

 

 

 


Neuerscheinung Das Kunstfenster Nr.9

"parallel zur Natur"

 

Begleitend zur Ausstellung "Parallelwelten" im Kulturforum Blaues Haus in Dießen erscheint Ende Oktober 2022 in unserer Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER die 9. Ausgabe als Katalog (64 S., Fadenheftung, Farbabbildungen, ISBN 978-3-9823039-2-5).

Das Kunstfenster Nr.8


"Kennst du das Land...?"

 

 

Wir haben Künstlerinnen und Künstlern beiderseits der Alpen Goethes berühmte Frage neu gestellt. Sie antworten mit ihren Bildern. Was für die einen ein Sehnsuchtsmotiv, ist für die anderen das Land, in dem sie leben. So entsteht ein Mosaik aus unterschiedlichen Streiflichtern auf das Land südlich des Brenners. Es beginnt, wie sollte es anders sein, in Rom und mit einem Dialog zweier Italienbilder. Fotografie trifft auf Malerei. Marcello Leottas Aufnahme der Piazza di Spagna und dessen Gegenstück, die Via Giuseppe di Vittorio in der toskanischen Kleinstadt Follonica zeigen Orte, an denen die Zeit angehalten ist. Der touristische Hotspot steht wegen des Lockdowns im Frühjahr 2020 still. Im anderen Fall malt Martin Gensbaur an einem Ort, wo immer Freitags ein Markt stattfindet und über den Rest der Woche nichts los ist. Bilder aus Italien, die befremden. Das Land, „wo die Zitronen blühen“, kann man auch so sehen. Zeitgenossen laden ein zu einer Reise in Bildern. Begleitend zu den beiden zeitlich aufeinanderfolgenden Ausstellungen im Taubenturm und einer zweiten im Kunstfenster Dießen, die im Rahmen der Kreiskulturtage des Landkreises Landsberg stattfindet, erscheint zum 28. April 2022 die achte Ausgabe der Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER.

 

edition Kunstfenster /ISBN 978-3-9823039-1-8

 

 


 

 

 


DAS KUNSTFENSTER Nr. 7

 

Um das Besondere der Bilder und Texte der siebten Ausgabe der Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER zu verstehen, muss man den Zeitraum genauer betrachten, in dem die Bilder gemalt, die Texte geschrieben wurden. Nichts blieb 2020 so, wie gewohnt. Viele Vorhaben, manche Perspektive haben sich, allein schon wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, verändert. Vierzig Bilder spiegeln ein außergewöhnliches Jahr. Sie werden in diesem Heft in chronologischer Folge zusammen mit den jeweiligen Tagesdaten ihrer Entstehung abgebildet. Konkrete Hinweise auf die Pandemie sucht man in den Bildern vergeblich. Es gibt keinen „running gag“, keine versteckten Narrative, auch wenn abgestellte Anhänger, in Plastikplanen gehüllte Segelschiffe oder leergefegte Baustellen in Gewerbegebieten sowie die Abwesenheit des Menschen als inhaltliche Anspielungen auf die Ausgangsbeschränkungen verstanden werden können. Und doch spiegelt sich in ihnen ein Jahr im Ausnahmezustand der gesellschaftlichen „Quarantäne“. So lautet auch der Beitrag des Journalisten und Philosophen Alois Kramer, der dieses Phänomen historisch beschreibt. Der Kunsthistoriker Thomas Raff setzt sich in seinem Text mit der Zahl 40, „Quaranta“ auseinander und der Schriftsteller Sebastian Goy nimmt den Untertitel der Serie zum Anlass einen „nicht ganz flüchtigen“ Text zu verfassen. Eine ungewöhnliche Kombination von Texten und Bildern, ungewohnt wie das ganze Jahr 2020.

 

edition Kunstfenster  ISBN 978-3-9823030-0-1

 

siehe auch Hinweis auf Aloys news

 


Leider können wir zur Zeit kein Publikum in unser Kunstfenster herein bitten wie vor Corona (s. Foto unten).
Umso mehr freut es uns, dass wir nun trotz oder vielleicht gerade wegen der Pandemie eine neue Ausgabe des Kunstfensters herausgeben (10 € im Buchhandel, z.B. CoLibri Dießen u.a.)
Wie zu jedem Heft erscheinen auch dieses Mal Vorzugsausgaben (Auflage 12) mit einer Ölskizze (signierte eigenhändige Replik von Martin Gensbaur "22_04_2020" aus der Serie "Quaranta").

Das Kunstfenster Nr.6

Die Japanmode, auch „Japonismus“ genannt, war Ende des 19. Jh. dabei, die Sichtweise der westlichen Welt zu revolutionieren. Nachdem Vincent van Gogh bei dem Kunsthändler Siegfried Bing japanische Farbholzschnitte kopiert hatte, verlässt er im Frühjahr 1888 Paris. „Mein Japan“ soll er ausgerufen haben, als er das erste Mal die Fenster seines neuen Refugiums in Arles öffnete. Das war vor mehr als 130 Jahren. Der „Blutstropfen“, der laut Siegfried Bing damals in das Blut der europäischen Malerei „eingedrungen“ war, wirkt bis heute. „Es sieht nicht japanisch aus. Doch in Wirklichkeit habe ich noch nie so etwas Japanisches gemacht“, schreibt Vincent van Gogh in einem seiner Briefe. Die Japanbegeisterung unserer Vorfahren wurde nach der Jahrhundertwende von der Bewunderung chinesischer Kunst abgelöst. Clara Gensbaurs Aufsatz befasst sich mit der Entstehung der ostasiatischen Kunstgeschichte in Deutschand Anfang des 20ten Jahrhunderts. Martin Gensbaurs Großonkel wanderte nach dem Ersten Weltkrieg nach Tokio aus und versorgte die Familie mit nicht wenigen Erinnerungen an Japan. Der Japonismus und die Chinabegeisterung unserer Vorfahren wirken bis heute nach und gewinnen in Zeiten der Globlisierung erneut an Bedeutung. Unser heutiges Sehen besitzt, auch wenn wir selbst nie im fernen Osten gewesen sind, Einflüsse der ganz anderen Kultur Ostasiens. Die Bilder Martin Gensbaurs sehen europäisch aus. Sie sind aber nicht völlig unabhängig von der Kunst Ostasiens. Dem gehen die Herausgeber Ulrike und Martin Gensbaur in der 6. Ausgabe der Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER nach. Als Gäste beteiligen sich der Uttinger Maler Dieter Finzel, der mehrere Jahre bei einem japanischen Meister ausgebildet wurde und die taiwanische Berg-Wasser-Malerin Jiang Sanshi (scaneg-Verlag München - ISBN 978-3-89235-246-4). Wie zu jedem Heft erscheinen auch zu "mein Japan" Vorzugsausgaben (Auflage 15) mit einer Ölskizze (signierte eigenhändige Replik von Martin Gensbaur "Fuji" von Martin Gensbaur.

 

Corona hat die ursprüngliche Planung leider über den Haufen geworfen. Eine für den Frühsommer 2020 geplante Ausstellung mit dem Titel "mein Japan" wurde ebenso abgesagt wie eine parallel dazu vorgesehene Ausstellung in München. Diese soll nun ab Ende Februar 2022 stattfinden.

  

Kunstfenster, Hofmark 13, 86911 Dießen / www.kunstfenster-diessen.de / 08807948088

 

https://aloys.news/de/blog/kultur/mein-japan-die-nr-6-des-kunstfensters-beschaeftigt-sich-mit-fernoestlicher-malerei

 


bisher erschienen

Nr. 1  "Die Dinge groß sehen" (2014)

Nr. 2  " Von der Wirklichkeit ermöglichte Erfindungen" (2015)

Nr. 3  "Auftauchen an einem anderen Ort" (2016)

Nr. 4  " Warum bleibt mir die Tankstelle, als wäre sie von
            Michelangelo?" (2017)

Nr. 5  "Triebkräfte der Erde" (2019)

Nr. 6  "Mein Japan" (2020)

Nr. 7 "Quaranta" (2021)

Nr. 8  "Kennst du das Land...?" (2022)

Nr.9  "parallel zur Natur" (2022)



Martin Gensbaur, Hofmark 13, 86911 Dießen, www.gensbaur.de // © all rights reserved