Website des Malers Martin Gensbaur


aktuelles hier:

Bewerbung um Teilnahme am "Happening"

 

HAPPENING DER BILDENDEN KUNST

 

 

PROJEKTSKIZZE

 

 

Beteiligte Künstler: Martin Gensbaur
Ort: Dießen
Zeitraum: Mitte September - Ende Oktober 2021
gewünschte Höhe der Förderung: 1000 €

 Kultur gibt es nicht umsonst. Die öffentliche Förderung in Höhe von 1000 € würde ich ohne Abzüge als Spende an die Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst ADK zur Sanierung des Pavillons weiterleiten.

 

Beschreibung:

Das italienische Wort fresco bedeutet soviel wie „frisch“. Das ist das Stichwort für die Projektidee. Meine Freskomalerei auf frischem Kalkputz war in Dießen schon mehrfach ausgestellt: Taubenturm (1996), Kleines Format (2011), Unikat (2017), Kunstfenster (2019). Seit kurzem hat das Kunstfenster ein Fresko an der Fassade. Die neue „Lüftlmalerei“ wird von der lokalen Presse und von vielen Dießenern mit Interesse aufgenommen. Gehört doch der Hund als Detail des „Dießener Himmels“ seit jeher zum Kulturgut der Marktgemeinde.

Manche bleiben mit ihrem Auto stehen, bis das nachfolgende Fahrzeug hupt, Kinder bellen laut und Passanten winken spontan quer über die Straße. Der Blick hat sich verändert. Wo der „Bergmüller-Hund“ bellt, findet man Kunst im öffentlichen Raum. Das ist die Idee. Im Rahmen des geplanten „Happenings der Bildenden Kunst 2021“ würde ich in Dießen zwei weitere Fresken mit diesem Motiv malen. Und wer weiß, vielleicht lässt sich so etwas im nächsten Jahr auch noch an anderen Kunstorten im Landkreis realisieren.

Die ersten beiden Bilder sind für Kunstorte in Dießen bestimmt und sie kommen, anders als Graffitti, natürlich nur dort an die Wand, wo die Eigentümer sie auch haben wollen. Neben Schmuck-Werk, Taubenturm, Fritz-Winter-Atelier, dem Gewerkhaus oder der Graphischen Kunstanstalt, in der mein Vater wirkte, denke ich zuerst einmal an das Blaue Haus oder in einem Künstlerort, der auf Bauplanen in den Seeanlagen sogar als "Künstlerparadies" für sich wirbt, auch an das Rathaus (die Bürgermeisterin der Gemeinde Dießen ist von mir angefragt). Wer  mit dem Auto  durch Dießen kommt, fährt durch die Prinz-Ludwigstraße, am Rathaus vorbei oder über die Herrenstraße-Hofmark. An der Kunst kommt man jedenfalls nicht vorbei. Das ist die Botschaft.

Kassel ist weit weg, Joseph Beuys schon lange tot und drei kleine Fresken sind keine 7.000 Eichen. Doch das Prinzip der sozialen Plastik greift im 21.Jh. erst recht. Vielleicht sogar mit der längst tot geglaubten Freskomalerei. Denn gerade nach der Corona-Pandemie könnte der bellende Hund ein lebendiges Signal für den gemeinsamen Aufbruch der Dießener Kunst sein. Und ein „Happening“ wäre die Ausführung der beiden Wandbilder vor Dießener Publikum allemal.

 

Ich bin noch auf der Suche nach weiteren möglichen "Kunstorten" in Dießen.
Vorschläge gerne an: gensbaur@t-online.de

Stand 17.Juni 2021

 


und so sieht er aus:

 

aktuelle Links:

 

Was macht der Hund vom Dießener Himmel an der Hofmark?
Augsburger Allgemeine

 

https://azol.de/59776781

 

 

Das Dießener Kunstfenster an der Hofmark ist auf den Hund gekommen .Aloys News:


https://aloys.news/de/global/das-diessener-kunstfenster-an-der-hofmark-ist-auf-den-hund-gekommen


aktuelle Ausstellung in München Nymphenburg

 

QUARANTA oder 40 Versuche zur Flüchtigkeit des Augenblicks
Ölskizzen von Martin Gensbaur

 

Um das Besondere dieser Ausstellung zu verstehen, muss man den Zeitraum genauer betrachten, in dem die Bilder gemalt wurden. Nichts blieb 2020 so, wie gewohnt. Viele Vorhaben, manche Perspektive haben sich, allein schon wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, verändert. Vierzig Ölskizzen spiegeln ein außergewöhnliches Jahr. Sie sind im Saal der Abtei Venio in chronologischer Folge in Leserichtung ausgestellt, gerahmt von zwei Bildern vor der Pandemie an den beiden Säulen und begleitet von zwei Arbeiten größeren Formats in der Mitte der Hauptwand. Konkrete Hinweise auf die Pandemie sucht man in den Bildern vergeblich. Es gibt keinen „running gag“, keine versteckten Narrative, auch wenn abgestellte Anhänger, in Plastikplanen gehüllte Segelschiffe oder leergefegte Baustellen in Gewerbegebieten sowie die Abwesenheit des Menschen als inhaltliche Anspielungen auf die Ausgangsbeschränkungen verstanden werden können. Und doch spiegelt sich in ihnen ein Jahr im Ausnahmezustand der gesellschaftlichen „Quarantäne“. So lautet auch der Beitrag des Journalisten und Philosophen Alois Kramer, der dieses Phänomen historisch beschreibt, zu der Publikation DAS KUNSTFENSTER Nr.7. Der Kunsthistoriker Thomas Raff setzt sich in seinem Text mit der Zahl 40, „Quaranta“ auseinander und der Schriftsteller Sebastian Goy nimmt den Untertitel der Serie zum Anlass einen „nicht ganz flüchtigen“ Text zu verfassen. Wer Zeit hat, sollte unser begleitendes Heft in der Ausstellung lesen. Eine ungewöhnliche Kombination von Texten und Bildern, ungewohnt wie das ganze Jahr 2020.

 

Der Besuch ist nur nach telefonischer Absprache möglich (Tel.: 089 - 17 95 986), zurzeit auch nur zu den geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz (Covid-19).Für Mitte September ist eine öffentliche Veranstaltung / Finissage in Planung, soweit es möglich sein wird.

 

Gartensaal der Abtei Venio, Döllingerstraße 32 in München Nymphenburg / Nähe Kanal südl. Auffahrtsallee.

 

Nähere Infos hier:

 

Website der Abtei Venio

 

Hinweis auf Aloys News, 6. Juni 2021

 


neu: edition Kunstfenster

 

Das Kunstfenster war vor Corona immer wieder Veranstaltungsort und Treffpunkt für kunstinteressiertes Publikum. Mittlerweile ist es ein Kleinstverlag mit drei kleinen Schaufenstern mitten in Dießen am Ammersee. Als hauseigene Publikation setzen wir in diesem Jahr die 2014 im scaneg-Verlag begonne Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER mit Ausgabe Nr. 7 fort:

 

 "QUARANTA oder 40 Versuche zur Flüchtigkeit des Augenblicks"

 

...mit Bildern von Martin Gensbaur und Texten von Thomas Raff, Alois Kramer und Sebastian Goy.

ist am 22 April 2021 erschienen!

 

siehe auch Hinweis auf Aloys News

 

... und hier ein erster Blick in unser neues Heft, das ab sofort im Buchhandel, z.B. bei der Buchhandlung Colibri in Dießen, erhältlich ist.

Zum Inhalt:

 

Um das Besondere der Bilder und Texte der siebten Ausgabe der Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER zu verstehen, muss man den Zeitraum genauer betrachten, in dem die Bilder gemalt, die Texte geschrieben wurden. Nichts blieb 2020 so, wie gewohnt. Viele Vorhaben, manche Perspektive haben sich, allein schon wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, verändert. Vierzig Bilder spiegeln ein außergewöhnliches Jahr. Sie werden in diesem Heft in chronologischer Folge zusammen mit den jeweiligen Tagesdaten ihrer Entstehung abgebildet. Konkrete Hinweise auf die Pandemie sucht man in den Bildern vergeblich. Es gibt keinen „running gag“, keine versteckten Narrative, auch wenn abgestellte Anhänger, in Plastikplanen gehüllte Segelschiffe oder leergefegte Baustellen in Gewerbegebieten sowie die Abwesenheit des Menschen als inhaltliche Anspielungen auf die Ausgangsbeschränkungen verstanden werden können. Und doch spiegelt sich in ihnen ein Jahr im Ausnahmezustand der gesellschaftlichen „Quarantäne“. So lautet auch der Beitrag des Journalisten und Philosophen Alois Kramer, der dieses Phänomen historisch beschreibt. Der Kunsthistoriker Thomas Raff setzt sich in seinem Text mit der Zahl 40, „Quaranta“ auseinander und der Schriftsteller Sebastian Goy nimmt den Untertitel der Serie zum Anlass einen „nicht ganz flüchtigen“ Text zu verfassen. Eine ungewöhnliche Kombination von Texten und Bildern, ungewohnt wie das ganze Jahr 2020.

 


Näheres unter "edition Kunstfenster" und "Kunstfenster"


vorbei: Kunstfenster webcam-Bilder

Der Lockdown nimmt kein Ende: #stayhome! Wer gewohnt ist, seine Bilder vor Ort zu malen, muss umdenken und neue Plätze suchen.
Überall in den Alpen und an entlegenen Plätzen der Erde sind Webcams installiert, die ihre Bilder alle 15 Minuten aktualisieren und in die Welt schicken. Auch in Zeiten, in denen die Uhren gefühlt anders gehen als sonst und Werbung für Skifahrer, Bergsteiger und sonstige Touristen aller Art eigentlich hinfällig ist.
Das Kunstfenster zeigt wechselnde Beispiele solch faszinierender webcam-Bilder, die, wenn sie nicht gemalt werden, einfach umsonst im world wide web herumgeistern. Nach einer ersten Serie der "Nachtbilder", die alle am 24. Dezember gegen 22 Uhr zu finden waren ("moserboden_24_12_20" / "rudolfshütte_24_12_20" / "schwaigerhaus-24_12_20"), sind jetzt drei "Tagbilder" zu sehen: "hintereisferner_ 06_01_21" / "zugspitze_sued_ 30_12_20" / "sonnblick_ 08_01_21" . "moserboden_26_12_20" ist gerade in Vorbereitung und wird ab Februar im Kunstfenster gezeigt.
Die Quelle der Bilder findet man hier https://www.foto-webcam.eu/webcam/
Lesen Sie zu dem Thema auch aloys-news:
https://aloys.news/de/blog/kultur/neue-bilder-von-martin-gensbaur-im-kunstfenster-an-der-hofmark-in-diessen

s. Ausstellungen: Frühjahrsausstellung der ADK / ab Ende März 2021


vorbei: "Quaranta" - Neubeuern am Inn / November 2020



Galerie am Markt, Neubeuern am Inn

lädt ein zu

 

QUARANTA

 

Bri Oppel - Bilder
Martin Gensbaur - Ölskizzen

 

Ausstellungsdauer: 6 - 22. 11. 2020

 

 

In Zeiten der Pandemie begrenzt sich das Malen vor Ort auf das nähere Umfeld des Ateliers. Und das auch nur, solange der Mindestabstand gewahrt ist. Martin Gensbaur zeigt einige der so entstandenen Ölskizzen. Zur Ausstellung steuern die gastgebende Künstlerin und er selbst jeweils zwanzig Bilder bei:  2 x 20 = 40 (OUARANTA).

 

 

Bis zu 5 Besucher gleichzeitig mit der Aufsicht sind unter Einhaltung der Hygieneregeln zugelassen.

 

Aloys.news, 5.11.2020:

https://aloys.news/de/blog/kultur/geht-doch-kunst-in-zeiten-von-corona

 

Oberbayerisches Volksblatt, 13.11.2020

https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/40-bilder-gegen-den-ausnahmezustand-90100254.html

 

 Die im Folgenden gezeigten Aufnahmen aus der Ausstellung sind teilweise von der Neubeurer Fotografin Maresa Jung.

 


weitere Ausstellungen unter "Ausstellungen" und "Ausstellungen Archiv"


Martin Gensbaur, Hofmark 13, 86911 Dießen, www.gensbaur.de // © all rights reserved