Willkommen auf der Website des Malers Martin Gensbaur


aktuell:


ISS - ganz großes Theater von ganz oben


 

Für regelmäßige Passanten der Dießener Hofmark wird es schon zur Gewohnheit. Der tägliche Blick von ganz oben. Nach „Top of Germany“ und den Webcams auf Deutschlands höchstem Berg besucht der Dießener Maler Martin Gensbaur die Internationale Raumstation ISS, die in über 400 km Höhe täglich mehrfach um die Erde kreist und ihre faszinierenden Bilder live in das World Wide Web sendet. Immer wieder haben Astronauten von ihren Eindrücken berichtet, von der atemberaubenden Schönheit aber auch der Verletzlichkeit unserer Heimat Erde, die ihr Anblick aus dem All offenbart. Barockes Theater, nicht nur wegen dem Bergmüllerhund aus der Klosterkirche. Das, was von der ISS sichtbar ist, wird zur Draperie, zum Vorhang, der den Blick auf das Welttheater freigibt: eine Inselgruppe in der Karibik, die Wüste mit der Lebensader des Nil bei Assuan und einen Vulkan in der Südseerepublik Tonga, dessen erneuter Ausbruch aktuell Schlagzeilen macht. Es bleibt fraglich, ob Malerei die Welt verändern, den Klimawandel aufhalten oder Tsunamis verhindern kann. Jedenfalls kann sie sichtbar machen, was da ist. Vorbeifahren lohnt sich!

 

Aloys News, 19.01.2022

 


 

TOP OF GERMANY

Fast schon ein Déjà vu. Vorweihnachtszeit und so gut wie nichts läuft mehr. Zumindest wenn es um Ausstellungen geht. Es sei denn hinter der Scheibe. Schaufenster mit Kunst haben in diesen trüben Tagen Konjunktur. Das Kunstfenster in Dießen zeigt ganzjährig Bilder hinter Glas, auch zum Jahresausklang. Wie schon im letzten Jahr mit der Ausstellung „Street Art“ gibt es auch heuer Text und Bild in den drei Fenstern. Passend zu den beiden Webcambildern vom Moserboden, die gerade an den Wochenenden im Pavillon der ADK in den Seeanlagen zu sehen sind, zeigt der Dießener Maler Martin Gensbaur zwei Ansichten vom höchsten Punkt Deutschlands: die Zugspitze am Mittag und bei Vollmond. Eine fest installierte Webcam liefert alle 10 Minuten aktualiserte Bilder über das Internet, auch in der Nacht. Das Tagbild ist nach mehreren Screenshots entstanden. Aufnahmen die eine Livecam Tag und Nacht in die Welt sendet. Auch wenn nichts mehr geht, gibt es wenigstens noch solche Bilder von ganz oben.

 

Aloys News, 29.11.2021

 

Süddeutsche Zeitung, 3.12.2021

 

Kreisbote Weilheim-Murnau, 4.12.2021

 

Landsberger Tagblatt extra, 8.12.2021

 


Moserboden

 

Ein Vergleich zwischen Realität und Artefakt ist vorerst nicht mehr möglich. Wegen der aktuellen Baumaßnahmen in den Dießener Seeanlagen ist der Blick auf den See mit einer Plane "Künstlerparadies Dießen" verstellt. Es war also an der Zeit das Bild aus der Serie "see" im Pavillon der ADK abzuhängen. Ab sofort werden an gleicher Stelle zwei webcam-Bilder gezeigt: "Moserboden 01_03_2021" und "Moserboden 26_12_2020", jeweils Öl/Lwd., 50 cm x 70 cm, 2021. Ein drittes Bild aus der Serie ist aktuell im Kunstfenster zu sehen. Der Stausee Mooserboden liegt oberhalb der Gemeinde Kaprun in den Hohen Tauern im Bundesland Salzburg in Österreich. Eine Webcam liefert zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Wetterlage alle 10 Minuten aktualisierte Bilder. Digitales Bildmaterial wird analog abgemalt. So einfach ist das. Wer nun fragt, weshalb Martin Gensbaur nicht gleich die Überwachungskameras eines Park- oder Kaufhauses als Vorlage nimmt, sollte bei seinen gemalten webcam-Bildern auf das Licht achten. Wer hat schon den Moserboden je so gesehen?
Wie immer gibt es auch zu diesen Bildern eine Postkarte im Pavillon zu erwerben. Die Adventsausstellung der Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst ADK im Pavillon am See ist ab Samstag, den 20. November 2021 jeweils Freitag von 14 bis 17 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Dießener Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker freuen sich über regen Besuch.  Die derzeit gültigen Corona-Maßnahmen sind dabei zu beachten.

 

Augsburger Allgemeine, 18.11.2021

 

Aloys News, 19.11.2021

 

Diessener Kunst

 

Augsburger Allgemeine, 22.11.2021

 

 


schön war`s
Danke für die vielen Reaktionen zu:
"große Flamingos"


Augen auf in der Dießener Hofmark! Auch wenn nicht geblitzt wird, konnte man geflasht sein. Der Dießener Maler Martin Gensbaur hängte die Innenfenster seiner Werkstatt aus und gab den Blick in den Raum frei. Absolut coronakonform präsentierte er so für knapp zwei Wochen die Serie „Große Flamingos“. Für viele war es der zweite Sommer daheim. Warum sollte man auch in die Ferne schweifen? Inland statt Rückkehrer-Quarantäne. Walchensee statt Karibik. „Bayerische Karibik“ ist auf vielen Instagram- oder Facebookseiten in Kombination mit dem eigenen Selfie zu lesen. Es ist wie im Traum. Alles, was man aufblasen kann, schwimmt vor der atemberaubenden Kulisse des smaragdgrünen Bergsees im Kontrast zu den steil abfallenden Wänden des Herzogstands im Westen und dem imposanten Karwendelgebirge im Süden. Besonders an den Wochenenden und in Ferienzeiten wird es eng. Es gibt mehr Freizeit-Fahrzeuge und Wohnmobile als Parkplätze, deutlich mehr Motorräder und E-Bikes als Fahrwege, mehr Bergläufer und Wanderer als Bergwege und Hütten und wesentlich mehr Kite- oder Normal-Surfer, Tret- und Ruderboote, Segler und Stand-Up-Paddler auf dem Wasser als je zuvor. Und im vergangenen August tauchte auch noch ein Partyboot in Form eines Flamingos auf. Im Format XXL selbstredend.

Das Karibikfeeling ist perfekt, solange nicht Wolken ihre dunklen Schatten über die Wasserfläche treiben, Unwetter aufkommen und sich der Augen- in einen Nervenkitzel verwandelt. Denn der Walchensee ist im gleichen Moment auch schwarz und unheimlich tief. Der Vorhang geht auf: Die Reise auf dem Partyboot mit eingebauten Kühlfächern für das Bier gleicht der Überfahrt über den Styx.

 

 

Kunstfenster, Hofmark 13, 86911 Dießen
Ausstellungsdauer: 15. – 24. Oktober 2021.
Die Ausstellung war als Showroom zur Straße hin ganztägig von außen einsehbar. Besuch nach Voranmeldung war möglich (kunstfenster@gmail.com).

 

siehe auch:

 

Aloys news vom 26.8.2021

 

Aloys news vom 10.10.2021

 

Augsburger Allgemeine, 14.10.2021

 

Süddeutsche Zeitung, 17.10.2021

 

Video zur Ausstellung

 


Künstler- und Hundeparadies Dießen

Aus der Bewerbung um Teilnahme am Happening der Bildenden Kunst im Landkreis Landsberg ist nichts geworden. Nun zieht der Hund weiter ...

 

 ... Dießener Spaziergänger wissen vielleicht schon wohin.

 

 

 

 

Ammerseerenke - Kunstgeschichten vom Ammersee

 

Aloys News: Happening der Dießener Hunde


Pavillon der ADK am See

 

Kunst und Wirklichkeit in den Dießener Seeanlagen

 

Für den, der den Unterschied zwischen Kunst und Wirklichkeit kennenlernen will, lohnt sich ab sofort ein Besuch des Pavillons der Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst in den Seeanlagen. Der Maler Martin Gensbaur zeigt hier seit Sonntag, dem 1. August ein Gemälde aus seiner aktuellen Serie mit dem Titel „see“. Er bezieht sich mit den Arbeiten seiner Serie auf einen Satz des Schriftstellers Martin Walser aus dessen Roman „Ehen in Philippsburg“. Walser verfüge über genug eigene Erfahrungen, dass „seine von der Wirklichkeit ermöglichten Erfindungen den oder jenen wie eigene Erfahrungen anmuten“. So genügt im Pavillon am See schon ein kurzer Schritt vor die Tür um Kunst und Wirklichkeit direkt miteinander zu vergleichen. Für den, der hier öfter unterwegs ist, könnte das Bild das eine oder andere Dejà vú bereithalten. Übereinstimmungen mit realen Orten, lebenden Personen oder deren Haustieren sind denkbar. Doch unterliegen solche dem Zufall und der künstlerischen Freiheit. Es gibt Stimmen, die das Bild im Format 80 cm x 80 cm mit einer Schönen im Tretboot und einer Rückenfigur mit Hund bereits jetzt zu einem „Ammersee-Klassiker“ erklären.

 

Da das Bild in Dießen so gut angenommen wird, werden bis Ende August Postkarte gedruckt, die im Pavillon erhältlich sind.

 

Links zu dem Thema:

 

Aloys news vom 1. August 2021

 

Augsburger Allgemeine vom 2. August 2021

 

SZ vom 10. August 2021

 

Augsburger Allgemeine vom 12. August 2021

 

Aloys news vom 16. August 2021

 

SZ vom 19. August 2021

 


demnächst:


vorbei:

 

 QUARANTA oder 40 Versuche zur Flüchtigkeit des Augenblicks
Um das Besondere dieser Ausstellung zu verstehen, muss man den Zeitraum genauer betrachten, in dem die Bilder gemalt wurden. Nichts blieb 2020 so, wie gewohnt. Viele Vorhaben, manche Perspektive haben sich, allein schon wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit, verändert. Vierzig Ölskizzen spiegeln ein außergewöhnliches Jahr. Sie sind im Saal der Abtei Venio in chronologischer Folge in Leserichtung ausgestellt, gerahmt von zwei Bildern vor der Pandemie an den beiden Säulen und begleitet von zwei Arbeiten größeren Formats in der Mitte der Hauptwand. Konkrete Hinweise auf die Pandemie sucht man in den Bildern vergeblich. Es gibt keinen „running gag“, keine versteckten Narrative, auch wenn abgestellte Anhänger, in Plastikplanen gehüllte Segelschiffe oder leergefegte Baustellen in Gewerbegebieten sowie die Abwesenheit des Menschen als inhaltliche Anspielungen auf die Ausgangsbeschränkungen verstanden werden können. Und doch spiegelt sich in ihnen ein Jahr im Ausnahmezustand der gesellschaftlichen „Quarantäne“. So lautet auch der Beitrag des Journalisten und Philosophen Alois Kramer, der dieses Phänomen historisch beschreibt, zu der Publikation DAS KUNSTFENSTER Nr.7. Der Kunsthistoriker Thomas Raff setzt sich in seinem Text mit der Zahl 40, „Quaranta“ auseinander und der Schriftsteller Sebastian Goy nimmt den Untertitel der Serie zum Anlass einen „nicht ganz flüchtigen“ Text zu verfassen. Eine ungewöhnliche Kombination von Texten und Bildern, ungewohnt wie das ganze Jahr 2020.

 

Links zu dem Thema:

 

Aloys news, vom 19. September 2021

 

Website der Abtei Venio

 

Hinweis auf Aloys News, 6. Juni 2021

Galerie am Markt in Neubeuern am Inn


 

QUARANTA

 

Bri Oppel - Bilder
Martin Gensbaur - Ölskizzen

 

Ausstellungsdauer: 6 - 22. 11. 2020

 

 

In Zeiten der Pandemie begrenzt sich das Malen vor Ort auf das nähere Umfeld des Ateliers. Und das auch nur, solange der Mindestabstand gewahrt ist. Martin Gensbaur zeigt einige der so entstandenen Ölskizzen. Zur Ausstellung steuern die gastgebende Künstlerin und er selbst jeweils zwanzig Bilder bei:  2 x 20 = 40 (OUARANTA).

 

 

 

 

Links zu dem Thema:

 

Aloys.news, 5.11.2020:

https://aloys.news/de/blog/kultur/geht-doch-kunst-in-zeiten-von-corona

 

Oberbayerisches Volksblatt, 13.11.2020

https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/40-bilder-gegen-den-ausnahmezustand-90100254.html

 

 Die im Folgenden gezeigten Aufnahmen aus der Ausstellung sind teilweise von der Neubeurer Fotografin Maresa Jung.

 


weitere Ausstellungen unter Ausstellungen und Ausstellungen Archiv


und das alles gibt es noch auf dieser website:










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